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Referat Friedensbildung

Frieden ist zentraler Bestandteil kirchlicher Botschaft

Friedensbildung in der Nordkirche hat als Ziel die „Allgemeine Friedenskompetenz“ aller Menschen, also „jene Kenntnisse, Fähigkeiten und Einstellungen über die alle Menschen unabhängig von Beruf und Bildungsgrad verfügen sollten, und zwar nicht bloß, um sich selbst friedlich und zivilisiert zu verhalten, sondern vor allem um verantwortlich und kompetent friedenspolitisch mitreden und mitwirken zu können. ... Allgemeine Friedenskompetenzen beziehen sich auf den Umgang mit Gewalt im persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Bereich.

Es geht letztlich um drei Arten von Frieden:

_ Frieden mit sich selbst, eine gefestigte Persönlichkeit

_ Frieden mit den Anderen, um Fertigkeiten und Fähigkeiten im persönlichen Umgang mit den Mitmenschen

_ den großen Frieden, um ein Wissen von den strukturellen Ursachen von Friedlosigkeit wie auch die Einsicht in die Voraussetzungen von Frieden und die Fähigkeit zum Friedenshandeln.

Diese drei Arten von Frieden schließen eine ethische, eine spirituelle und ein politische Dimension ein. Zugleich handelt es sich nicht nur um Haltungen, Einsichten und um Wissen, sondern auch um Fähigkeiten und Kompetenzen.“

Werner Wintersteiner, „Friedenspädagogik für das 21. Jahrhundert“, S. 256 in Renate Grasse, Bettina Gruber, Günther Gugel (Hg.) „Friedenspädagogik – Grundlagen, Praxisansätze, Perspektiven“, Reinbek, 2008

Das Referat Friedensbildung arbeitet in regionalen und bundesweiten Netzwerken mit kirchlichen und nichtkirchlichen Akteur_innen zusammen. Aktuelle Themen sind: Friedensbildung an Schulen, gewaltfreie Konfliktlösung, Rechtsextremismus und Rassismus/ Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.